Der Tenor Immo Schröder begann seine musikalische Ausbildung in den Fächern Bratsche, Klavier, Gesang und Komposition. Er studierte zunächst Schulmusik und später Gesang an der Musikhochschule Detmold.
Nach dem gesangspädagogischen Diplomabschluss setzte er sein Studium bei Margreet Honig am Konservatorium von Amsterdam fort.
Er widmete sich intensiv dem Liedgesang, worin er von Thomas Quasthoff, Peter Schreier und Dietrich Fischer-Dieskau Unterricht erhielt.
Als Evangelist in den Passionen und Oratorien J.S.Bachs war Immo Schröder auf Festivals in Amsterdam, Utrecht, New York, Boston und Jerusalem zu hören. Dabei arbeitete er zusammen mit der Netherlands Bach Society (Jos vanVeldhoven), der Rheinischen Kantorei (Hermann Max), Cantus Cölln (Konrad Junghänel), dem Harp Consort (Andrew Laurence-King), dem Ensemble Weser-Renaissance (Manfred Cordes), dem Jerusalem Symphony Orchestra (Leon Botstein) und dem Jerusalem Baroque Orchestra.
Als Interpret zeitgenössischer
Kompositionen gastierte er bei den Neuen Vocalsolisten Stuttgart
und dem Klangforum Heidelberg, sowie auf dem Stockholm New Music Festival und der Bienale di
Venezia.
2009 sang er die Hauptrolle in der Uraufführung des
Einakters „Fatum“ von Theo Loevendie zusammen
mit dem Netherland Wind Ensemble.
Von Immo Schröder sind einige CD Aufnahmen erschienen, darunter niederländische Lieder aus dem 17. Jhd. mit The Spirit Of Gambo , Kantaten von D. Buxtehude (Solal), Kapitänsmusik 1744 von G.Ph.Telemann (cpo), „Der Messias“ von Romberg (cpo).